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BKV
zeigt an einem Tag sein ganzes Spektrum
Bremerhaven.
Warum eigentlich nicht? Diese Frage stellte sich der Vorstand des
Bremer Karate Verbandes (BKV) schon seit einiger Zeit. Warum nicht
einen BKV-Tag auf die Beine stellen, um zu zeigen, was der kleine
Verband großes Bewerkstelligen kann? Anfang November war es
dann so weit: 170 Karateka kamen nach Bremerhaven, um den ganzen Tag
zu trainieren.
Der
BKV hat dabei ein breites Spektrum ins Programm genommen: Von klassischem
Kata- und Kumitetraining über Selbstverteidigung mit verschiedenen
Methoden, Soundkarate, Vitalpunktsimulation, versteckte Kata-Elemente,
Übungen zur Ki- und Haraentwicklung – der Energiefluss im Körper
sowie die Festigung der eigenen Mitte – bis hin zu Bodenkampf. Als
Trainer fungierten neben den Landestrainern auch langjährig erfahrene,
hochgraduierte Meister aus dem BKV.
„Wir wollen euch damit ein Angebot machen“, erklärte BKV-Geschäftsführer
Horst Kaireit zur Eröffnung des ersten BKV-Tags, der auf jeden
Fall wiederholt werden soll. Der Vorstand sei der Meinung, dass im
Verband ein großes Know-how vorhanden sein, das man nutzen könne.
Eingeladen waren natürlich auch Karateka aus der Region – und
die kamen. So waren unter anderem Sportler aus der Wesermarsch und
den umliegenden niedersächsischen Landkreisen dabei.
Die Resonanz bestätigt das Ansinnen des BKV, auch dem Breitensport
eine Plattform zu bieten. Dennoch blieb auch beim BKV-Tag der Wettkampf
nicht außen vor: In einer Pause wurde die Weltmeisterschaft
2014 präsentiert, die in Bremen ausgetragen werden wird. Auch
hier will der kleinste Verband zeigen, wozu er in der Lage ist. Kaireit:
„Bei der EM 2003 hatten wir 400 Helfer. Jetzt brauchen wir mindestens
600. Und wir freuen uns auf eure Mitarbeit.“ Warum eigentlich nicht?
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