1. internationalen Karate
Junior-Cup in Koblenz
Der
rheinland-pfälzische Karate-Verband hatte zum 1. internationalen
Karate Junior-Cup 2009 nach Koblenz eingeladen. Die Veranstalter des
internationalen Krokoyama-Cups - dem größten Europäischen
Nachwuchsturnier - hatten zum ersten mal den Kinder-Bereich vom Jugend
und Junioren-Bereich getrennt. Auf diesem Turnier traten ausschließlich
Kinder vom 9. bis zum 13. Lebensjahr an.
Über
500 Karatesportler aus 15 Nationen nahmen an der offenen internationalen
Meisterschaft der Kinder – offene Klassen von 9 bis 13 Jahre - teil.
Als einzige
Athleten des Bremer Karate-Verbandes konnten sich Marlon Dechant (Klasse
Kumite (Freikampf) Orangegurte +40 Kg) und Nikolai Petrik (Klasse
Kumite (Freikampf) Blaugurte +55 Kg) beide aus der Karate-Schule Nippon
Bremerhaven gegen ihre Mitkonkurrente durchsetzten. Die Kämpfe
wurden im KO-System-Modus (ohne Trostrunde) durchgeführt.
Marlon musste sich erst im Kampf um den Finaleinzug seinem Gegner
aus Thüringen, Valentin Schwerdt vom Nippon Gotha dem späteren
Finalsieger knapp nach Punkten mit 3:4 geschlagen geben. Bis dahin
zeigte der Debütant auf seinem ersten internationalen Turnier
ein sehenswertes Karate.
Nikolai Petrik schaffte es jeden seiner Kämpfe ausnahmslos souverän
zu gewinnen. Er unterstrich seinen zuvor auf dem 14. internationalen
Krokoyama-Cup erreichten 1. Platz zu bestätigen und empfahl sich
somit für die Nationalmannschaft des Deutschen Karate Verbandes.
Ein Gradmesser dafür wird dabei das Abschneiden auf der Deutschen
Meisterschaft der Schüler am 14.11.2009 in Erfurt (Thüringen)
sein, für die sich Nikolai auf der Landesmeisterschaft in Bremen
qualifiziert hat.
Pech hatte Vladislav Nebert (Nippon Brhv.), er musste sich erst kurz
vor dem Finale doch noch seinem Gegner knapp mit 1:2 geschlagen geben
und wurde so der Plätze verwiesen.
Marsha Dechant (ebenfalls Nippon Brhv.) (Mädchen 9-11 Jahre,
-40Kg), ebenso Dübitantin auf internationaler Ebene, stand ihren
sehr viel erfahreneren Gegnerinnen in nichts nach. Dass sie sehr wohl
mithalten konnte, zeigte sie schon in ihrer ersten Begegnung. Bis
kurz vor Ende der regulären Kampfzeit konnte sie ein 1:4 noch
zu einem 7:4 Punktsieg herumreisen … . Lediglich gegen die Niederländerin
Melissa Loen hatte sie in einem bis zum Schluss bissig geführten
Kampf mit 8:14 Punkten das nachsehen.
Enttäuschend war das abschneiden der Nachwuchsleistungsträger,
Maximilian Kroneberger - der verletzungsbedingt aufgeben musste -
Martin Pflaum, Philipp Gohmann, Eugen Keler, William Schiller und
Michael Hanert (alle Nippon Brhv.). Sie mussten allesamt in ihren
Gewichts- und Altersklassen schon in der ersten Runde ausscheiden. |